Mit Zuversicht Probleme lösen

Die Mannheimer Horst- und Eva Engelhardt-Stiftung hat dem Eicher Verein "Kinder von Tschernobyl" aus der jährlichen Ausschüttung einen Betrag von 15.000 Euro zukommen lassen. Bei einer Feierstunde in Mannheim übergab Stiftungsgründer Horst Engelhardt den Scheck an den Vereinsvorsitzenden Rolf Konersmann.

Mit diesem Geld will der Verein seine Partnerorganisation in Kiew unterstützen sowie ein Kinderheim am schwarzen Meer. Engelhardt würdigte die Arbeit des Eicher Vereins als "Leuchtturm in einer Zeit zunehmender Kälte". Wer nicht selbst um das Schicksal der Evakuierten der Reaktorkatastrophe wisse, könne sich kein Bild machen von den daraus entstandenen Schicksalsschlägen für die betroffenen Menschen. Es sei gut zu wissen, dass der Eicher Verein in seinen Bemühungen nicht nachlasse, diesen Opfern der größten zivilen Katastrophe des 20. Jahrhunderts Hilfe zuteil werden zu lassen.

Festredner des Abends war Dr. Rupert Neudeck, der Gründer der Hilfsorganisation "Cap Anamour" und jetzige Vorsitzende der Hilfsorganisation "Grünhelme". Neudeck forderte dazu auf, mit Zuversicht an die Problemlösungen heranzugehen, wie dies geradezu Beispielhaft der Eicher Verein seit vielen Jahren vormache. Seit über 25 Jahren ist Neudeck weltweit in rastloser Mission für Menschen in Krisenregionen im Einsatz. Von daher wisse er, wie wichtig es sei, den Menschen in der Ukraine Hilfe zur Selbsthilfe zukommen zu lassen. In seiner Dankesrede hob Konersmann hervor, dass ohne die großen Spenden von Horst Engelhardt die Arbeit seines Vereins in diesem Ausmaß nicht möglich wäre.

Rolf Konersmann, Rupert Neudeck, Horst Engelhardt
von links: Rolf Konersmann, Rupert Neudeck, Horst Engelhardt

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz

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