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Mit dem Verdienstkreuz der Stadt Kiew wurde Rolf Konersmann (rechts) ausgezeichnet. |
Mit dem Verdienstkreuz der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde der Eicher Rolf Konersmann ausgezeichnet. Konersmann, der an der Spitze des Eicher Hilfsvereins "Kinder von Tschernobyl" steht ist somit der erste Ausländer, dem diese höchste Auszeichnung der Stadt Kiew zuteil wurde. Bei der Verleihung des Ordens sagte Kiews Oberbürgermeister Omelschenko, dass sich kein anderer deutscher Verein so intensiv um die Opfer der Reaktorkatatstrophe von Tschernobyl gekümmert habe wie diese Eicher Institution. Omelschenko führte weiter aus, dass aus Eich inzwischen 67 Hilfsgütertransporte in die Ukrainbe geschickt worden seien. Der Wert der Sachspenden bis hin zu modernen Einrichtungen für die Krankenhäuser in Kiew betrage etliche Millionen Euro. Konersmann lasse nicht nach in seinen Bemühungen, ständig neue Sponsoren zu gewinnen. Dies sei eine einmalige Leistung und verdiene höchste Anerkennung. Froh zeigte sich der Oberbürgermeister auch darüber, dass in Deutschland mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Konersmann diese geleistete humanitäre Hilfe den gleichen Stellenwert erfahre wie in der Ukraine. Das Verdienstkreuz der Stadt Kiew sei gleichzeitig als Auszeichnung für die Arbeit des 170 Mitglieder zählenden Vereins zu werten. Der Eicher Verein zähle weltweit zu den verlässlichsten, sagte bei der Feierstunde Präsident George Bazoula, der für die Internationale Hilfsorganisation der Tschernobyl-Opfer die Verteilung der Hilfsgüter in Kiew und dem Umland koordiniert.
Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz